meet-me.de hat etwa 500.000 Mitglieder.
Das System von meet-me.de ist ganz einfach: Man bewertet Fotos anderer Mitglieder über ein klares “ja/nein” Voting und bekommt wiederum Bilder von Leuten gezeigt, denen das eigene Foto gefallen hat. Wenn sich beide gegenseitig gefallen, kann man sich kontaktieren. Die Suchfunktion umfasst Geschlecht, Alter, Bundesland, und Umkreissuche.
Das macht meet-me.de zu einem der interessantesten Flirtsysteme im deutschen Internet. Nur wenn man sich gegenseitig attraktiv findet, kann man miteinander in Kontakt treten. Klar ist das auch irgendwo die ultimative Fleischbeschau, aber sind wir mal ehrlich, wenn wir jemanden in einer Bar ansprechen, dann auch nicht wegen seines tollen Charakters. Am Anfang geht es nunmal hauptsächlich um Äußerlichkeiten, so oberflächlich das auch sein mag.
Auf meet-me.de verschwendet man wenigstens keine Zeit mit Leuten, denen man eh nicht gefällt und wird auch nicht vollgequatscht von Menschen, die einem optisch schon nicht zusagen. Die können einem nämlich gar nicht erst schreiben.
Man sich kostenlos registrieren und das Ja/Nein System mal ausprobieren. Danach kann man immer noch entscheiden, ob man zahlendes Mitglied wird. Nur dann kann man Free-Mitgliedern Nachrichten schreiben. Die Preise liegen zwischen 9,99 Euro und 19,99 Euro im Monat, je nach Laufzeit.
Fazit:
Für mich eine der besten Flirtseiten. Das Voting Sytem gefällt mir. Außerdem ist meet-me.de günstiger als die meisten anderen Flirtseiten. Fakes und anstößige Fotos kann man melden, daher gibt es die auch kaum. Ich bin schon länger Premium Mitglied bei meet-me.de und habe schon einige nette Mädels darüber kennengelernt.
![]()
iLove ist mit sechs Millionen Mitgliedern eines der größten Flirtportale im deutschsprachigen Raum.
Der Altersdurchschnitt liegt so um die 26 Jahre. Der größte Anteil der Mitglieder ist zwischen 18 und 35 Jahre alt, es gibt aber auch viele Kontaktsuchende über 35 unter den Singles auf iLove.de.
Bei Registrierung müssen das Geschlecht, das Land, die Emailadresse, Postleitzahl und das Geburtsdatum angegeben werden. Den echten Namen muss man nicht angeben, nur einen Benutzernamen, so dass man die Möglichkeit hat, völlig unerkannt zu bleiben. Das finde ich ehrlich gesagt sehr gut, denn Datenschutz beginnt für mich bei Datensparsamkeit!
Nach der Registrierung kann man ein Profil mit bis zu 6 Fotos und einer Selbstbeschreibung anlegen.
Die Registrierung ist zwar kostenlos, für Männer macht ilove aber nur Sinn, wenn man eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschliesst. Nur dann kann man uneingeschränkt auf Profilen der anderen Mitglieder stöbern, andere Mitglieder kontaktieren und sich ein Freundesnetzwerks aufbauen.
Für Frauen geht das alles kostenlos, für Männer kostet es je nach Laufzeit (1/3/12 Monate) zwischen 19,99 Euro, 15,99 Euro oder 7,99 Euro im Monat. Die Bezahlung erfolgt über das Handy, so dass auch keinerlei Bankdaten preisgegeben werden müssen.
Fazit:
iLove.de ist eine junge, trendige Flirtseite, die nicht nur auf Dating ausgerichtet ist, sondern auch auf das knüpfen von Freundschaften oder einfach den Austausch mit anderen Mitgliedern. Mir gefällt iLove, weil es sehr diskret ist und sehr auf Datenschutz achtet. Die Nutzung ist denkbar einfach und übersichtlich und die hohe Mitgliederzahl macht iLove zu einer interessanten Kontaktbörse. Anders als bei flirtcafe.de und singletreffen.de finden sich auch für den nicht mehr ganz so jungen Kontaktsuchenden noch eine große Anzahl passender Kontakte.
Hier gehts zu ilove.de
Singletreffen.de zählt nach eigenen Angaben über 270.000 Mitglieder. Das Angebot richtet sich eher an jüngere Menschen im Alter von 16 – 30 Jahren. Als neues Mitglied kann man sich zunächst kostenlos anmelden ein ausführliches Profil nebst Kontaktanzeige mit bis zu zehn Fotos und fünf Videos anlegen.
Als ich mich angemeldet habe, ist die Bestätigungsmail als erstes Mal im Spam Ordner meines Gmail Accounts gelandet. Ein Zeichen? Ich hoffe nicht.
Beim Ausfüllen des Profils wird man zunächst zu seinem Aussehen, aber auch zu den Themen Freizeitbeschäftigung, Musikgeschmack, Sport und Ausgehen befragt.
Danach muss man auf eine manuelle Überprüfung des Profils auf Plausibilität warten, bevor man Freigeschaltet wird.
Als Frau ist man dann sofort Premium-Mitglied und kann alle Funktionen kostenlos nutzen, als Mann ist die Premium-Mitgliedschaft kostenpflichtig. Die Basismitgliedschaft ist kostenlos. Für Männer ist auch die kostenlose Mitgliedschaft ganz gut zu gebrauchen. Die Funktionen sind: ein eigenes Profil mit bis zu zehn Fotos, fremde Profile ansehen, empfangene Nachrichten lesen, Webblog erstellen, bis zu 3 SMS täglich kostenlos verschicken.
Die Premium-Mitglied kostet 10 € im Monat, mit dieser kann man unbegrenzt kontakten.
Das Abo hat eine Mindestvertragslaufzeit von drei Monaten, danach ist es jederzeit zum Ablauf eines Monats kündbar.
Fazit:
Für jüngere Menschen und vor allem für junge Frauen ist singletreffen.de sehr zu empfehlen. Für Männer über 30 wird die Auswahl schon etwas gering, die Anzahl der Frauen über 30 Jahren ist in keinem Bundesland über 100. Für diese Zielgruppe gibt es bessere Flirtseiten.
Flirtcafe.de zählt nach eigenen Angaben über 1 Mio. Mitglieder. Die Zielgruppe ist eindeutig das jüngere Klientel.
Die Plattform ist sehr umfangreich, was die Funktionen angeht. Die Bedienung ist trotzdem sehr übersichtlich und die Funktionen gut zu finden. Ein Schwerpunkt liegt auch auf der Chatfunktion, die von vielen Usern genutzt wird.
Die Grundfunktionen sind, kostenlos nutzbar. Für den vollen Funktionsumfang fallen jedoch Kosten an. Man kann das 14-Tage Probeabo für 1,99 Euro kaufen. Achtung, das Probeabo verlängert sich nach dem Ablauf der zwei Wochen automatisch um jeweils 6 Monate zu einem jeweils für drei Monate im voraus fälligen Preis von 19,- Euro pro Monat.
Hier setzt meine Kritik an diesem Portal an, wie sie auch in vielen Testportalen zu finden ist. Das Modell ist darauf angelegt, dass die User nicht mitbekommen, dass sich das Abo automatisch verlängert und sie erstmal sechs Monate die Kosten am Hals haben. Das finde ich nicht besonders kundenfreundlich.
Außerdem habe ich viel von Usern gehört, bei denen trotz Kündigung noch weiter abgebucht wurde.
Hier sollte man also sehr vorsichtig sein und unbedingt rechtzeitig kündigen!
Fazit:
Für jüngere Nutzer durchaus zu empfehlen. Hier ist immer viel los. Allerdings gibt es wohl auch mehr Fake-Accounts, da die User nicht so genau überprüft werden wie auf anderen Singleseiten. Schade, dass der an sich gute Eindruck des Portals durch die Abo- und Kündigungsmodalitäten deutlich getrübt wird.